Liudmila Konovalova – „Rudolf Nurejew ist zeitlos“

27.04.2017

Nachdem Liudmila Konovalova seit mehreren Jahren beim Wiener Staatsballett ihre Heimat gefunden hat, wo sie den Rang einer Ersten Solotänzerin innehat, kehrte sie nach sieben Jahren im Februar zum Staatsballett Berlin zurück, um mit Dinu Tamazlacaru zwei Vorstellungen von Schwanensee zu tanzen – die dritte folgt am 1. Juni.



„Ich habe mir immer gewünscht Schwanensee in Berlin zu tanzen, weil ich es vor meinem Wechsel nach Wien bereits einstudiert hatte, aber in Berlin damals nicht mehr zeigen konnte. So war es sehr schön, nach Hause zurückzukehren – meine Karriere begann v.a. in Berlin; ich fühle mich dem Haus nach wie vor sehr verbunden – und dabei auch ein wenig von meiner künstlerischen Entwicklung zeigen zu können, die ich über die letzten Jahre vollzogen habe. So war ich auch sehr aufgeregt, diesbezügliche Erwartungen, die viele in mich setzten, erfüllen zu können.“
Berlin bildete nur eine Station auf ihren zahlreichen Gastspielen, zuletzt war sie u.a. in London (Russian Ballet Icons Gala 2017), Mailand (Roberto Bolle and Friends), Rom (Les Étoiles), Budapest (III. Iván Nagy International Ballet Gala) und in Moskau (International Ballet Festival in the Kremlin) zu sehen, zahlreiche weitere Projekte und Auftritte stehen auf ihrem engen Terminkalender.
„Ich bin sehr dankbar, auf so vielen Bühnen auftreten zu dürfen und freue mich über die Erfahrungen, mit verschiedenen großartigen Tänzerkollegen arbeiten zu können. So habe ich zum Beispiel mit Vadim Muntagirov in London und in Budapest getanzt, in Wien und in Madrid – bei der Tournee des Wiener Staatsballetts im Jänner dieses Jahres – haben wir auch zusammen Le Corsaire von Manuel Legris gezeigt.

Artikel von Oliver Peter Graber 

Foto: NYC Dance Project

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