AUSSTELLUNG PINA BAUSCH und das Tanztheater, 16. September 2016 bis 9. Januar 2017

Foto: Ulli Weiss, Probe in der Lichtburg, mit Rolf Borzik und Marion Cito Wuppertal, um 1978, © Pina Bausch Foundation

Pina Bausch (1940–2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters. Ausgehend von ihrem 2007 im Rahmen der Kyoto-Preis-Verleihung gehaltenen Workshop-Vortrags ermöglicht die Ausstellung Einblicke in die Arbeit von Pina Bausch. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Werk in Form der auf die Bühne gebrachten Stücke. Mit Objekten, Installationen, Fotografien und Videos werden vor allem die Grundlagen, Aspekte und Vorgehensweise ihrer Arbeit sowie die Menschen, die sie begleitet haben, in den Fokus gerückt. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ – jenes Proberaums in einem ehemaligen Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänzerinnen und Tänzern entwickelt hat. Im Lichthof des Martin-Gropius-Bau aber wird er zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheaters, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln, ergänzt durch Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche und Filme.

Foto: Fotograf unbekannt, Aufführung: Passacaglia and Fuge in C minor, Choreografie: Doris Humphrey (1938), Einstudierung: José Limón, Juilliard School, New York, 1960© Pina Bausch Foundation, Juilliard Archives 

Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation, Wuppertal.

16. September 2016 bis 9. Januar 2017 in Berlin
im Martin-Gropius Bau
Medienkonferenz: Donnerstag, 15. September 2016, 11 Uhr


Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
T +49 228 9171–200

Öffnungszeiten
Montags geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 19 Uhr
(und an allen Feiertagen, auch denen,
die auf einen Montag fallen)

           
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