Interview mit Gonzalo Galguera

14.05.2014



Mein Profil ist es, Langstreckenläufer zu sein”

Magdeburgs Ballettchef Gonzalo Galguera im Gespräch mit Volkmar Draeger

Herr Galguera, wie arbeitet es sich an einem deutschen Theater?

Schon als Tänzer, neun Jahre an der Komischen Oper bei Tom Schilling, habe ich die Strukturen kennengelernt. Insofern war der Übergang zum Choreografen fließend. Dennoch ist ein Theaterkonzept mit mehreren Sparten unter einem Dach europäisch. In Nord- und Südamerika sind die Compagnien separat, die Theater werden bespielt, haben kaum eigene Ensembles. Trotz aller Schwierigkeiten empfinde ich die „Gesundheit“ des Tanzes in Deutschland als gut: Die Praktiker arbeiten unverdrossen, behandeln Themen, die der Tanz transportieren kann. Und die Welt bietet da genügend „Futter“. Sorgen machen mir eher die für den Tanz verantwortlichen Politiker. Sie entscheiden kurzlebig nach Geld, Prestige, der eigenen Legislaturperiode. Das schadet der Kunst.

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Fotos: Nilz Böhme und A.Bart

           

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