Gregor Hatala - Startänzer des Wiener Staatsopernballetts nahm Abschied von der Bühne.

21.01.2015

Der Startänzer des Wiener Staatsopernballetts nahm Ende Dezember nach einer außergewöhnlich langen und erfolgreichen Bühnenkarriere Abschied von der Bühne in „Mayerling“, einer ihm gewidmeten Ballett-Vorstellung. Mihaela Vieru sprach mit Gregor Hatala nach der Vorstellung über seinen Lebensweg, die Gegenwart und seine Zukunft als Kulturmanager und Tanzpädagoge.


Wann haben Sie als Kind gemerkt, dass Sie gerne tanzen wollen?

Die Begeisterung für den Tanz war bei mir schon immer da. Mein Vater, Milan Hatala, war lange Jahre Trainings- und Probenleiter des Balletts der Wiener Staatsoper und nahm mich manchmal mit in der Oper. In jungen Jahren habe ich alle Ballettvorstellungen in der Oper gesehen und tanzte die Ballette immer zu Hause vor dem Spiegel nach, so, wie viele Kinder das machen. Während meine Eltern – beide erfahrene Tänzer, meine Mutter war ebenfalls Tänzerin - am Anfang strikt dagegen waren, weil sie das harte Leben eines klassischen Tänzers selbst am eigenen Leib erlebt haben, brannte mein Herz unentwegt für das Ballett. Obwohl ich noch ziemlich jung war, zwölf oder dreizehn, setzte ich mir schon damals das Ziel, so bald wie möglich Solotänzer zu werden. Meine Ausbildung habe ich an der damaligen Ballettschule des Österreichischen Bundestheaters angefangen und mein Glück war, dass ich nach meinem Abschluss, schon im Alter von 16 Jahren, jüngstes Mitglied des Staatsopernballetts wurde.

Das war für Sie ein realer Vorteil.

Absolut, ich bin mit 16 Jahren dort aufgenommen worden, während meine Kollegen im Durchschnitt erst mit 18 Mitglieder wurden. Ich habe so wesentlich...



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Fotos: Gregor Hatala in Mayerling, Foto Wiener Staatsballett/Michael Pöhn
Gregor Hatala © Gallauer

           

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