3/2009 Mai-Juni

EDITORIAL

„TraumtänzerIn“, einzig die Bezeichnung lockt viele schon im Kindesalter, einer Tanzausbildung nachzugehen. Zum Einen ist der Wunsch da, sich besonders seinen Körper zu modellieren, oder auch in verschiedenen Aufführungen der Ballett-oder Tanzschulen mitzumachen. Zum Anderen träumt jeder Teenie, der mit Ballett aufgewachsen ist von einer Karriere á la Lucia Lacarra, Darcey Busell&Co. Stellt man sich überhaupt die Frage, wie das Leben, der Alltag eines Tänzers aussieht? Denn das Leben eines Tänzers, überhaupt eines Künstlers, gleicht dem eines Zigeuners, behaupten viele. Und wie sieht das Leben eines Choreografen aus?

Was der Ballettchef des Zürcher Balletts, Heinz Spoerli und seine Primaballerina Yen Han darüber denken, möchten wir Ihnen in dem spannenden Interview von Christine Lehmann, vorstellen. Der große Meister, der Ende März mit dem Deutschen Tanzpreis 2009 für seine großen Verdienste in Dienste des Tanzes ausgezeichnet wurde, liebt Tanz über alles und betrachtet ihn nicht nur als Job. Weil ihn Tanz glücklich macht, jeden Tag, zu jeder Minute seines Lebens. Und nur darauf kommt es an.


„Wenn man Tanz liebt, braucht man keine Ablenkung“ meint auch Marijn Rademaker, der Erste Solotänzer des Stuttgarter Balletts. Marielusie Jeitschko traf den Jungstar bei der

Verleihung des Deutschen Tanzpreises „Zukunft“ in der Aalto Oper in Essen. Lesen Sie das „Begegnungsbericht“ auf der Seite 12.

In Toronto, Kanada fand vor wenigen Wochen der vielbeachtete Ballettwettbewerb „The Erik Bruhn Prize“ statt. Was unser Kanada-Korrespondent, Michael Crabb darüber denkt, lesen Sie in dem interessanten Bericht auf Seite 14.


Ein Highlight erlebte Stuttgart am 1. April 2009: Reid Anderson, der Intendant des Stuttgarter Balletts feierte seinen 60. Geburtstag! Eine Super-Gala barocker Ausmaße bot sich dem von nah und fern gereisten Publikum. Den Bericht von Vesna Mlakar, die bei diesen besonderen Abend
dabei war, lesen Sie auf Seite 17.

Und auf noch einen interessanten Artikel möchte ich Sie aufmerksam machen: „Der Intendant und seine Quote“ heißt das neue Spezial von Stefan Sixt, der sich mit dem Thema ´Quote/Zuschauerauslastung Tanz´ beschäftigt. Lesen Sie dazu den Beitrag auf  Seite 28.

Sie sehen, liebe LeserInnen, in dance for you ist immer wieder Spannendes und Vielfältiges zu entdecken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre

 

Ihre Mihaela Vieru  

 

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