2/2007 März-April

 

AUSGABE MÄRZ-APRIL 2007

 

EDITORIAL


Et voilà! Vor Ihnen liegt die neue Ausgabe von "dance for you": Mehr Seiten, mehr Farbe, mehr Inhalt, und das zum selben Preis wie zuvor. Doch das ist noch nicht alles. Lange haben wir auf das Ziel hingearbeitet, aus einer reinen Abonnement-Zeitschrift ein Heft zu machen, das auch im freien Handel erhältlich ist. Ab sofort können Sie unsere Zeitschrift auch am Kiosk kaufen sowie in Bahnhofs- und Flughafen – Buchhandlungen. In Deutschland, der Schweiz, Österreich und Luxemburg erhalten Sie die „dance for you“ in gewohnter Qualität, mit Reportagen, Interviews und Kritiken aus der internationalen Tanzszene, mit Nachrichten, Tipps und Terminen. Nach wie vor ist es unser Ziel, nicht nur für Tanzprofis und Kenner der Szene zu schreiben, sondern auch für junge Leute, die den Weg der tänzerischen Ausbildung erst noch vor sich haben oder einfach sich für Tanz begeistern, sei es passiv oder aktiv. Gleich fünf Interviews bringen Ihnen große Persönlichkeiten nahe, eine von ihnen möchten wir besonders würdigen. Horst Koegler, Ballett- und Musikkritiker, einer der Renommiertesten seines Fachs, wird am 22. März 80 Jahre alt. Trotz seines respektablen Alters ist er unermüdlich unterwegs, um die Tanzszene kritisch zu beleuchten. Wir wünschen ihm zu seinem Geburtstag alles Gute!

Nach Monte Carlo hat sich Celi Barbier begeben. Auf ihrem Weg zu Jean Christophe Maillot traf sie die ehemalige Ballerina Tatiana Leskova, wandelte mit ihr auf den Spuren der Balletts Russes und sprach mit dem Direktor von „Les Balletts de Monte Carlo“ über seine Arbeit.

Kritiker sehen in ihr schon lange ein herausragendes Talent, nun ist es offiziell: Katja Wünsche, Erste Solistin des Stuttgarter Balletts, erhält den Deutschen Tanzpreis Zukunft 2007. „dance for you“ sprach mit Ihr über ihre ersten Tanzschritte, große Erfolge und Zukunftspläne. Schnell stellte sich dabei heraus: Wer so jung schon so erfolgreich ist, war sich stets selbst die größte Kritikerin.

Was Katja Wünsche an Erfolgen bereits hinter sich hat, hat Daniil Simkin vielleicht noch vor sich. Seit der Spielzeit 2006/07 gehört er als Halbsolist zum Ensemble der Staatsoper in Wien und entwickelt sich immer mehr zum Publikumsliebling. Oliver Graber hat den jungen Tänzer getroffen und mit ihm über seine Geschichte als Élève gesprochen, der allein von der Mutter, Olga Aleksandrova, trainiert wurde.

Besitzer von Tanzschulen werden wissen: Hip Hop und Breakdance fasziniert Jugendliche auch dann noch, wenn Ballett längst nicht mehr „cool“ genug ist, schließlich kommt kaum ein Popstar ohne pfiffige Background-Tänzer aus. Dass allein schon die Bezeichnung „Breakdance“ ein Werbegag ist, weiß dagegen kaum jemand. Isabell Steinböck traf einen der Pioniere dieser Disziplinen. Mit Niels Robitzky, alias Storm, spach sie über die Zusammenhänge zwischen Breakdance und Bboying, erfuhr wie Profis ihre Kunst verstehen und dass diese Tanzstile ganz besondere Anforderungen stellen.

Mit einer genialen Rekonstruktion eines des größten Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts, „Le Corsaire“ erntete das Bayerischen Staatsballett Lob. Malve Gradinger berichtet darüber und erklärt, weshalb sie die Inszenierung von Ivan Liska und Doug Fullington so „Gala-trunken“ macht.

 

Genießen Sie es!

 

Ihre „dance for you“ - Redaktion

 

Inhalt 2/2007 März-April

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